Jul 1
Heute war es besonders interessant, vielleicht lag es an der Hitze...

Aber ich sollte vorne anfangen... Im Abteil vor mir (aus meiner Sitzposition gesehen, da ich gegen die Fahrtrichtung gefahren bin, eigentlich hinter mir ;-) ) saßen zwei Mädels, ebenfalls gegen die Fahrtrichtung. Ich konnte sie also nicht sehen.

Die beiden fielen mir gar nicht auf, bis sich ein Mann gegenübersetzte. Obwohl ich ihn erst beim Aussteigen näher gesehen habe, hier schonmal die Beschreibung: Ende 40, ausgestattet mit dicker Laptoptasche, iphone, leicht angegraut und vorne schon Geheimratsecken. Randlose Brille mit durchsichtigen Bügeln.
Er war gekleidet mit Hemd, weisser 3/4 Stoffhose, sehr legerer Schnitt. Dazu beige Puma sneaker mit farblich passenden Pumasneakersocken.

Ich weiss gar nicht genau, wer von denen jetzt anfing. Ich glaube es waren die Mädels, die sich darüber aufregten, dass er sich zu ihnen setzte, weil sie jetzt die Füße runternehmen mussten, und das wo doch noch andere Plätze frei seien.
Er wies sie dann darauf hin, dass sich das ja wohl nicht gehört mit den Schuhen auf den Sitzen und dass sie ja wohl nur eine Fahrkarte hätten und sicherlich nicht für Ihre Füße extra einen Sitzplatz bezahlt hätten.
Aber das war natürlich sinnfrei, da die beiden zu zweit waren stachelten sie sich gegenseitig an"woher er denn wissen wolle, dass sie keine zweite Fahrkarte für ihre Füsse hätte..."
Das ging dann ein wenig hin und her, und dann legten sie wohl die Füsse auf den freien Platz neben ihn. DAS hätte ich auch nich gewollt. Naja die Situation eskalierte nicht, wurde aber lauter.
Er suchte dann Hilfe im Abteil ggü. aber das war leider nicht von Erfolg gekrönt. Der eine Herr nahm die Ohrstöpsel raus guckte kurz, und zuckte mit den Schultern. Leider motivierte das die Mädels. Der andere Herr öffnete die Augen, und beschloß dann weiter zu schlafen.

Er schob dann die Füsse der Mädels auf Seite rutschte rüber und blockierte den anderen Sitz mit seiner Tasche. Ungeschickt! Jetzt kam natürlich die Frage, ob seine Tasche auch eine Fahrkarte habe.

Er warf den Mädels dann noch fehlenden Anstand vor, sie regten sich darüber auf, dass er mit Ihnen sprach ohne dass sie ihn kannten. (ich kann mir nicht vorstellen, dass sie da in anderen Situationen wirklich ein Problem mit haben)
"Reden Sie nicht mit mir, ich kenne Sie nicht..."

Er setzte sich dann auch die Ohrstöpsel auf, liess sich aber immer wieder dazu provozieren, sie rauszunehmen und zu antworten.

Irgendwie fand ich seine Zivilcourage bewundernswert. Aber es reichte nicht, mich zu ihm zu setzen, um das Zahlenverhältnis auszugleichen. Auf der anderen Seite, frage ich mich auch, warum man sich sowas antut. Bei solchen Dingen kann man nur verlieren, gerade weil man bei "füssen auf dem Sitz" irgendwie keine Handhabe hat. Selbst seine Drohung die Vandalismushotline anzurufen, wirkte eher lächerlich.

Den Stress und die Nerven wäre mir der garantierte Misserfolg einfach nicht wert. Auf der anderen Seite finde ich es schon doof, das Leute mit ihren Füssen Sitzplätze beschmutzen. ich will gar nicht wissen, was ich schon alles für Dreck an meiner Hose hatte.


Aber mich deswegen mit irgendwelchen Leuten anlegen, und nachher total gefrustet aussteigen, weil ich den kürzeren gezogen habe?
Auf der anderen Seite: Es kommt so schon immer wieder vor, dass die Leute in der Bahn rumrotzen oder Schüler mit Wasserbomben unterwegs sind. Wird das dann irgendwann auch alles normal?
Übersetze nach en fr

Geschrieben von Chrittig

67 Klicks
Apr 9
Heute nach dem Aussteigen. Da stand eine Omi am Fahrplan und schrieb die Abfahrtzeiten ab....
Sie machte nur zwei strategische Fehler ;-) Sie schrieb nicht dahinter in welche Richtung die Bahn fährt, und: sie schrieb wirklich alle einzelnen Zeiten auf, sie merkte nicht, dass da System drin ist..
Wenn sie das gemerkt hätte, hätte sie nur noch 6 Zeiten aufschreiben müssen...

Übersetze nach en fr

Geschrieben von Chrittig

113 Klicks
Apr 9
Heute kurz vor dem Aussteigen. Ein Mädel, vielleicht 16 Jahre alt, hat die Füße auf dem gegenüberliegenden Sitz.
Der Herr im Nachbarabteil wollte ebenfalls aussteigen, nimmt seine ausgelesene Zeitung geht rüber und legt ihr die unter den Füßen mit den Worten: "Die legen wir jetzt mal da hin, das ist doch besser" (oder so ähnlich)

Ich musste ziemlich grinsen. Anstelle von dem Mädel, wäre ich nicht nur knallrot geworden, sondern hätte auch die Füße runtergenommen.

Ich fand das super, ich denke, dass ist viel effektiver als zu meckern...
Übersetze nach en fr

Geschrieben von Chrittig

108 Klicks
Apr 1
Diese Woche war eigentlich jeden Nachmittag ein Akkordeonspieler in der Bahn. Die machen mich ja -leider- aggressiv.
Abgesehen davon, dass die irgendwie nur eine Endlosschleife spielen können, Spielen sie unheimlich laut, sind in ihrer Bettelei ziemlich penetrant. Man kann sich ja nur schlecht schlafend stellen... dafür sind sie zu laut.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die eine Fahrkarte ziehen.....

Aggressiv macht mich an der sache, dass ich ihnen in gewisser Weise ausgeliefert bin. Am Strassenmusiker gehe ich vorbei und gut ist. Wenn ich will kann ich um diesen auch eine grösseren Bogen machen. Aber den Akkordeonspielern kann ich nicht ausweichen, die stehen mit ihrem Becher vor mir und ich muss mit dem Kopfschütteln um sie zum weitergehen zu bewegen.

Schlimmer finde ich dann noch die Version, wo der Becher von 6 bis 8 jährigen Kindern getragen wird. Da wird so auf Mitleid gespielt...

Gut war gestern die Frau mit ihren zwei Kindern, die sich zwar über die Musik aufregte, aber ihren Dackel auf die Sitze hob...

Da kann man nur den Lateiner rausholen: "o Tempora, o mores"
Übersetze nach en fr

Geschrieben von Chrittig

110 Klicks
Apr 1
Die S-Bahn fährt morgens irgendwann im 20 Minutentakt bis nach Düren... Ein weitere S-Bahn linie fährt versetzt im gleichen Takt nur bis Horrem. (liegt auf halber Strecke zwischen Düren und Köln). Das heisst das man in Horrem im 10 Minutentakt eine S-Bahn bekommen kann.
(das gilt zumindest für die Hauptverkehrszeiten)


Heute morgen erklärte unser S-Bahnführer nach dem Einsteigen, dass unsere S12 in Horrem zur S13 werden würde, und deswegen dort 10 Minuten stehen müsste. Ok, das ist doof, aber da kann man dann erstmal nichts machen.

In Horrem erklärte er sich dann ausführlicher. Er war als S13 auf dem Weg von Köln nach Horrem, als die S12 nach Düren wegen technischem Defekt ausfiel. Also wurde kurzfristig beschlossen, dass er bis Düren durchfährt und die dortigen Fahrgäste abholt und dann auf dem Rückweg kurz in Horrem stehen bleibt.

Pech hatten die Leute in Horrem, die dann nicht -wie gewohnt- in eine leere S-Bahn steigen konnten. Aber insgesamt hat die Bahn da mal super und spontan reagiert. Und Dank gebührt natürlich auch dem Fahrer, der uns die ganze Fahrt mit irgendwelchen Informationen bedienen musste, und der sogar auf seine Pause verzichtet hat, um uns abzuholen..
(Ich glaube ja, dass das die Idee des Fahrers war, aber so ganz klar hat er sich da nicht ausgedrückt...)

Schön war auch seine Ansage in Horrem"Wenn Sie etwas komfortabler (sprich mehr Platz) Fahren möchten, können sie in 9 Minuten auch den RE am Gleis ... nehmen"

Gut war auch die Dame im Abteil in der Nähe "So ein Mist, jetzt stehen wir hier. Wäre die Bahn ausgefallen, hätte mein Mann mich gefahren..."
Übersetze nach en fr

Geschrieben von Chrittig

111 Klicks
Nov 4
Heute durfte ich zwei Damen in der Bahn zuhören, die über eine Kollegin herzogen.

#1: " Die nimmt ja auch total viele Medikamente"
#2: "Ja und für die Nebenwirkungen rennt sie dann wieder los was holen"
#1: "Genau, aber das ist doch verkehrt, die müssen doch für irgendwas gut sein"

Ähm, ja? Nebenwirkungen sind gewollt? Was man in der Bahn alles lernen kann
Übersetze nach en fr

Geschrieben von Chrittig

259 Klicks
Nov 4

Was man in der Bahn alles für "Luftballons" findet....
Übersetze nach en fr

Geschrieben von Chrittig

227 Klicks
Jun 9
Gestern abend war es, daß mir ein Mann in meinem Alter schon beim Einsteigen auffiel. Er war aber viel zu schnell an mir vorbeigegangen, als das mir klar geworden wäre, was mir aufgefallen ist.

Aber er war dann so nett, dafür zu sorgen, dass es wirklich allen Mitreisenden auffiel. Ich hatte ihn schon wieder vergessen, bis ich ein lautes Telefonat hörte und mich umdrehte, um die Stimme eben diesem Mann zuordnen zu können.

Zuerst liess er die Mitreisenden an seinem Tagesablauf, den Problemen mit seiner Vermieterin teilhaben. Ich weiß jetzt, dass er maximal einmal die Woche das Geld, dass er mit seinem Laden verdient zur Bank bringt.

Nachher wollte er mit seinem Hund noch ne Runde Fahrrad fahren, weil der arme Hund ja den ganzen Tag zuhause war...

Spätestens hier hatte er sich mit Tonfall und sonstiger Art und Weise als schwul zu erkennen gegeben. Das war auch das was mir beim Einsteigen auffiel und nicht klar war.

Viel spannender war dann das zweite Gespräch. Er rief bei seinem Schönheischirurgen an, um einen Termin zur Entfernung des Lidstriches machen. Dabei erfuhren wir, dass er nicht tätowiert sein, das "gefalle ihm ja gar nicht" wie er in einem entrüsteten Tonfall mitteilte. Keine Ahnung was er da loswerden wollte.
Ihm war wohl egal, wer das dann macht,die Frau Dr. Irgendwie (den Namen konnte ich mir nicht merken) hätte ja bei einem Freund auch das Lid gestrafft, und das sei ok gewesen, die dürfe dass dann ruhig machen. Und zum Lidstraffen käme er ja auch noch vorbei..

Und en Termin Freitagsabends gegen 6 sei ihm wichtig, damit er Montags wieder in den Laden kann...

Schade das er irgendwann ausstieg, die Leute um mich herum hatten genauso viel Spass wie ich. Zum Glück konnte ich ihn von meinem Platz aus nicht sehen, und daher ernsthaft grinsen.
Übersetze nach en fr

Geschrieben von Chrittig

233 Klicks
Jun 9
Es ist schon wieder etwas länger her, dass sich folgendes in der Bahn abgespielt hat:

ich war müde auf dem Heimweg und betrachtete die Frau mir gegenüber. Sie war nicht hübsch, nicht hässlich und hätte sicherlich mehr aus sich machen können. Irgendwie konnte ich sie nicht einschätzen. Sie sah jung aus, und doch liess ihr Kleidungsstil sie älter wirken. Dazu kamen noch einige graue Strähnen, ihr Kleidung in braun gehalten. Die Schuhe unmodern: bis über den Knöchel, kleiner Absatz, schmal,vorne leich spitz, und dann mit Schnürsenkeln..

Ausser Perlenohrringen (wenn ich mich recht erinnere, kein Schmuck.) Ich sortiere Leute gerne ein, und mache mir Gedanken über sie. Aber diese Frau hat es mir echt schwer gemacht. Wahrscheinlich interpretiere ich manchmal auch zu viel..

Und dann kam irgendwie das gegensätzliche in die Bahn, Mutter zweier Kinder, beide noch nicht in der Schule und mit komischen Spielfiguren. Die Spielfiguren waren hässlich mit übergrossen Köpfen. Es dauerte, bis ich eine der beiden als Spock erkannte. Aber auch mehr daran, dass er auf Knopfdruck, und das Mädchen drückte oft, sagte:" Frieden und ein langes Leben."

Es nervte irgendwann. Der Junge sass neben mir und konnte nicht still sitzen. Das ist mir ja prinzipiell egal, aber muss er mich dann immer wieder treten? *grummel*
Ich wollte was sagen, aber ich habe es mir dann verkniffen, zum einen weil alle anderen in der Bahn diese beiden Kinder so toll fanden. Und zum anderen, wäre ich dann direkt sehr unfreundlich geworden, und dann wäre es nur böse geworden.

Leider hat die Mutter sich überhaupt nicht gekümmert, so daß die Kinder nachher über die Sitze kletterten. Da habe ich mir dann kurz ganz ganz böse eine Vollbremsung gewünscht. Ja, sehr böse, aber es gibt halt Leute, die nur über Schmerzen lernen...



Übersetze nach en fr

Geschrieben von Chrittig

227 Klicks
Apr 11
Ich war auf dem Heimweg und stieg in Merzenich aus der Bahn aus, als ich die Treppe zum Parkplatz betrat und ich war etwas erstaunt von dem Anblick der sich mir bot. Mit dem Rücken zu mir stand eine Junge Frau, und posierte vor einem Fotografen.

Sie trug Hotpants, und ein knappes Oberteil. Da mit mir mehr Leute die Treppe hinunter wollten, mussten die Fotoaufnahmen unterbrochen werden.

Ihr waren die Aufnahmen wohl eher unangenehm, denn sie ging auf den Fotografen zu und drehte sich nicht um....
Das Gesicht habe ich nicht sehen können. Aber was ich von ihren Oberschenkeln gesehen, habe, da muss einiges am PC nachgearbeitet werden....damit das aussieht.
Übersetze nach en fr

Geschrieben von Chrittig

202 Klicks
Mär 23
Heute morgen blieb die Sbahn in Weiden-West erstmal stehen. In Weiden-West, ist neben der S-Bahnhaltestelle, und einem relativ großen Pendlerparkplatz die Endhaltestelle der Strassenbahn.

Ich wunderte mich schon, was das wohl zu bedeuten habe, als ich sah, wie ein Rettungswagen mit Blaulicht auf den Parkplatz fuhr. Im selben Augenblick begann der Lokführer sein Ansage, dass wir hier warten müssten, weil es einen Notarzteinsatz gäbe.
Zu meinem Erschrecken, war ein Großteil der Fahrgäste genervt. Scheinbar hatten die meisten damit ein Problem, dass sie jetzt später als geplant zur Arbeit kommen. Es gab ein Gestöhne und Verdrehen der Augen. Ich habe da wirklich kein Verständnis für. Irgendwo in dieser Bahn war ein Mensch der Hilfe brauchte. Da kann es doch nicht zuviel verlangt sein, ein paar Minuten zu warten bis die Hilfe da ist.


Der Rettungswagen parkte, dann und die 3 Mann Besatzung gingen erstmal zu den beiden Straßenbahnen, die da standen. Als sie merkten, dass sie da nicht gebraucht wurden, gingen sie Richtung S-Bahn (ca 100 m plus Treppen). Das sie in einem normalen Tempo gingen ok.
Aber was ich mich frage: Warum denn alle drei zu Fuss gegangen sind. Die Wahrscheinlichkeit, den Patienten mitzunehmen war doch von vorneherein ziemlich groß. Da hätte man den Wagen ebenfalls mitnehmen können. Auch um die Laufwege zu verringern, wenn noch irgendetwas benötigt wird. Aber nagut, die sind die Profis, dachte ich mir.

Wenig später tingelten dann zwei der Herren zurück zum Wagen und holten ihn nach. Dann kam auch schon ein VW-Bus mit der Aufschrift "Notarzt" und die Bahn fuhr auch schon weiter.

Der Notarztwagen musste übrigens das Strassenbahngleis überqueren, und da kam eine der Strassenbahnen an. Er hat dann trotz Blaulicht angehalten. War wohl sinnvoller*ggg*
Übersetze nach en fr

Geschrieben von Chrittig

211 Klicks
Mär 20
Heute stieg ein Clübchen von 9 Frauen in die Bahn, die in Feierlaune nach Köln wollten.
Das Alter war gemischt. Ich schätze so zwischen 35 und 58. Genau zugehört habe ich nicht..nur einen Spruch habe ich mitbekommen:

"Ich hätte mich auch scheiden lassen, sollen als die Kinder älter als 3 waren. Dann hätte ich jedes zweite Wochenende frei gehabt..."

(und die Kinder wären beim Vater gewesen...Offensichtlich hatte eine der jüngeren Frauen, das Glück, das die Kinder dieses Wochenende beim Papa sind...)

Interessante Variante..
Übersetze nach en fr

Geschrieben von Chrittig

210 Klicks
Mär 14
Heute mittag fuhr ich mit der Bahn wieder von der FH Richtung Heimat. In Köln HBF muss ich immer knapp 15 Minuten warten, bis die S12 Richtung Düren kommt.
Die Bahn fuhr ein, und am hinteren Zugteil wurden die Türen nicht geöffnet. Also stürmte alles nach vorne zum ersten Wagen. Ich habe mich dann mitreissen lassen. (Immer dieser Herdentrieb.) Ich dachte mir, dass ich dann in Köln Hansaring ja noch nach hinten wechseln kann.
(Ich steige immer hinten ein, damit ich an der Zielhaltestelle nicht soweit laufen muss...)

Die Bahn war ziemlich voll, da die ganze Fussball Fans mit der Bahn Richtung Stadion unterwegs waren.

Auf einmal gibt es eine Durchsage " Achtung auf Gleis11" (Ich war also betroffen, und dann kam erstmal nichts.. und dann wieder "Achtung auf Gleis 11. S12 nach Düren endet heute wegen einem Polizeieinsatz in Köln HBF bitte alle aussteigen..."

Die Fussballfans machten sich also auf den Weg zur Strassenbahn. Und aufeinmal kommt eine Durchsage"Meine Damen und Herren, auf Gleis 11 steht jetzt für sie bereit: Die S12 nach Düren."

War dann wohl ein kurzer Polizeieinsatz.. Die Bahn war angenehm leer.. und bis ich aussteigen musste, war die Verspätung auch fast komplett wieder eingeholt.


Übersetze nach en fr

Geschrieben von Chrittig

208 Klicks
Feb 20
Selber Tag, wenig später auf dem Bahnsteig....
Ein unkostümierter Betrunkener war wohl zu weit gefahren. Er wusste weder, wo er geographisch ungefähr war, noch ob die kommende Bahn in dahin bringt, wo er hin wollte...
Aber da konnte ich ihn beruhigen, das passte schon.

Er scheint es sogar geschafft zu haben rechtzeitig auszusteigen...

Übersetze nach en fr

Geschrieben von Chrittig

217 Klicks
Feb 20
Heute ist der Tag nach Altweiber und heute morgen musste ich früher los als sonst.
Da heute morgen auch die letzten Jecken auf dem Heimweg waren, war ähnlich viel los, wie an anderen Tagen um diese Zeit. Nur das Publikum war ein anderes.

Ich sass noch im Auto, da ich Zeit hatte bis meine Bahn kam. Und sah dann wie ein junger Heimkehrer, unkostümiert, aber mit Zigarette hinter dem Ohr, zum Fahrradständer ging, an den beiden dort stehenden Fahrrädern rüttelte. Er stellte dann fest, das sie abgeschlossen waren und machte sich zu Fuss auf den Heimweg.

Ich war noch ziemlich baff, mit welcher Selbstverständlichkeit er das gemacht hatte, als schon der nächste kam. Dieser Junge man sass schon auf einem Fahrrad und prüfte an dem Fahrradständer das erste Rad, und schaute sich dann um, ob er beobachtet wird.

Nun ist es mit meiner Zivilcourage nicht weit her. Aber da ich sehr nah an dem Fahrradständer stand, hat es gereicht kurz die Autotüre zu öffnen und wieder zu schliessen. Er machte sich dann vom Acker.

Ich war wirklich überrascht, soetwas zu sehen. Das Schlimme ist: Als Zeuge wäre ich wirklich nicht geeignet. Nun ist das Licht auf dem Parkplatz sehr schlecht. aber trotzdem hätte ich die beiden 5 Minuten später nicht mehr beschreiben können..

Ob man sowas trainieren kann?
Übersetze nach en fr

Geschrieben von Chrittig

210 Klicks

(Seite 1 von 2, insgesamt 16 Einträge)